Haftnotizen für den Desktop

Haftnotizen. Wer kennt sie nicht und wem stellen sie nicht zumeist eine große Hilfe im Alltag da? Egal ob ToDo-Liste, Einkaufsliste oder um wichtige Termine, Aufgaben etc. für die Uni im Überblick zu erhalten – Haftnotizen sind vielseitig einsetzbar. Heute möchte ich euch zwei Tools vorstellen, die solche virtuellen Haftnotizen auf eurem Desktop anlegen. Sicher sind die virtuellen Haftnotizen nicht für alle Einsatzgebiete der herkömmlichen, “analogen” Haftnotizen aus Papier geeignet. Doch die Vorteile liegen auf der Hand: Es wird kein Müll erzeugt, und man kann die Notizen per Laptop überall mit hin nehmen und hat die Haftnotizen somit z.B. sowohl in der Uni / auf der Arbeit als auch zu Hause zur Hand.

Für Windows gibt es das Tool PNotes, welches solche virtuellen Haftnotizen anlegt und verwaltet. PNotes bietet neben einer Vielzahl von Formatierungsmöglichkeiten für den Inhalt außerdem die Möglichkeit, die Haftnotizen am Bildschirmrand anzudocken, die Hintergrundfarbe der einzelnen Notizen anzupassen sowie den Inhalt der Haftnotizen zu durchsuchen. Das Tool steht unter der GNU General Public License (GPL) Version 2 und kann kostenlos auf der Homepage runtergeladen werden. Mich haben die Funktionen von PNotes beeindruckt, da die mir von Ubuntu Linux bekannten Tools weitaus weniger Funktionen hatten.

Für Linux-Systeme mit dem GNOME-Desktop empfehle ich das Applet GNOME Klebezettel, welches genau wie PNotes virtuelle Haftnotizen anlegt und verwaltet. Die Formatierungsmöglichkeiten sind zwar weitaus geringer als bei dem Windows-Tool, aber die Grundfunktion ist vorhanden und darauf kommt es ja schließlich an. Ein weiteres Tool für Linux ist Gnote bzw. Tomboy, wobei hier auch eine Verlinkung zwischen den einzelnen Notizen möglich ist.

Für Macs wird es ähnliches mit Sicherhheit auch geben, aber da ich kein Mac-User bin habe ich mich nicht damit beschäftigt. Hier hilft Google aber mit Sicherrheit weiter.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren! Kommentare sind wie immer erwünscht…

Ubuntu 10.04 ist da!!!

Am 29. April 2010 war es soweit. Canoncial gab die Version 10.04 von Ubuntu frei, die auf den Namen “Lucid Lynx” hört, was auf Deutsch soviel wie “Heller Lurch” bedeutet. Ich habe am Abend des 29. April ein Upgrade durchgeführt und berichte nun von meinen ersten Erfahrungen mit Ubuntu 10.04.

Zu erst einmal ein Tipp an alle die, wie ich,, Ubuntu auf einem Netbook benutzen: Führt das Upgrade nicht spätabends aus und legt euch während dem Upgrade-Vorgang nicht ins Bett und vergesst auch nicht das Netbook mit Strom zu versorgen. Mir ist während dem Upgrade der Akku leer gegangen und am nächsten morgen startete Ubuntu, verständlicherweise nicht mir,

Nachdem ich mir in der Uni die  Netbook-Edition von “Lucid Lynx” aus dem Netz runtergeladen habe, installierte ich Ubuntu 10.04. per USB-Stick auf meinem Netbook. Natürlich nicht ohne vorher per Live-CD meine Daten zu sichern.

Optisch macht das neue Ubuntu 9.10 einiges her, neu implementiert wurde standardmäßig das Theme “Ambiance”. Nicht zufrieden bin ich mit der Software-Auswahl. Zumindest bei der Netbook-Edition fehlt einiges an Software, so etwa das Grafikprogramm GIMP.

Im Gegensatz zum Upgrade auf 9.10 läuft bei 10.04. bisher alles problemlos. Bei 9.10 hatte ich bis zuletzt Probleme mit USB-Speichermedien und der Webcam, beides funktioniert aber von vornherein unter 10.04. Der Instant Messenger “Empathy” bietet neben den Standard-Protokollen wie ICQ auch die Möglichkeit seine Facebook-Chat via Empathy zu betreiben, was mir sehr gefällt.

Bisher bin ich absolut begeistert vom “Hellen Lurch” und kann Ubuntu 10.04. nur weiter empfehlen.

.中国

Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) führt in Zukunft neue Top Level Domains ein. Zukünftig sollen auch TLDs mit nicht-lateinischen Zeichen vergeben werden, etwa .中国 für China oder .рф für Russland. Ab dem 16. November können sich Bewerber aus Ländern mit nicht-lateinischer Schrift um eine landessprachliche Variante ihrer TLD bewerben. Bisher wurden bei den TLDs nur lateinische Zeichen zugelassen, etwa .de für Deutschland oder .se für Schweden. Dabei rechnet die ICANN damit, dass bis zu 100.000 Schriftzeichen neu ins DNS aufgenommen werden. Bisher liegen der ICANN rund 30 Bewerbungen vor.

Ubuntu 9.10 ist da!

BildschirmfotoAm heutigen Donnerstag wurde die Version 9.10 der Linux-Distribution Ubuntu veröffentlicht. Die Entwickler gaben der Version den Codenamen “Karmic Koala”, was auf deutsch “karmischer Koala” heißt.

Ich habe heute in der Uni während dem Mathe-Tutorium das Upgrade von 9.04 auf 9.10 durchgeführt, was problemlos funktioniert hat.

Als erstes fällt erst einmal der neue Bootscreen ins Auge. Der Bootvorgang verläuft wie gewohnt schnell. Ubuntu-Gründer Marx Schuttleworth hatte zuletzt ja einen Bootvorgang in 10 Sekunden versprochen. Die neue Ubuntu-Version benutzt den Kernel 2.6.31 und den GNOME-Desktop der Version 2.28. Mit dem “Software-Center”  wurde zudem das Hinzufügen von Software enorm vereinfacht.

Bisher macht Karmic einen guten Eindruck, aber die Zeit um das System ausgiebig zu testen werde ich wohl nicht haben.